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In der MCC finden Lesben und Schwule eine Kirche, in der ihre speziellen Fragen thematisiert werden, und sie ihre eigene Lebensweise in Einklang mit ihrem christlichen Glauben bringen können. Sie wurde 1968 in den USA gegründet. Heute hat der Weltbund der MCC Gemeinden, die UFMCC, über 40.000 Mitglieder in über 15 Ländern. Seit September 1988 gibt es die Kirche auch in Deutschland. Der Name erinnert an die Herkunft der MCC, die “Metropolitan Area” von Los Angeles, und Community für den Ursprung der MCC in der “Gay Community”, der Schwulen- und Lesbengemeinschaft in den USA.
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Die MCC ist...
> eine selbstständige, unabhängige Kirche > eine Freikirche > Homosexualität bejahend > (nicht nur) für Lesben und Schwule > ein Bund selbstständiger Gemeinden
"Interessant ist natürlich auch, wie es zur MCC gekommen ist. Klick mich wieder!"
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Die MCC steht auf dem Boden der Ökumene. Sie kennt keine speziellen “Propheten, auch keine “neue Bibel”. Sie wurde gegründet, um Menschen, die in anderen Kirchen diskriminiert werden, eine geistliche Heimat zu bieten. In den grundsätzlichen Fragen der Lehre und des Sakramentsverständnisses - hierzu gehören die Sakramente der Taufe und des Abendmahls, sowie das apostolische und nicänische Glaubensbekenntnis - unterscheide sich die MCC nicht von den etablierten Kirchen.
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Der hauptsächliche Unterschied zu den anderen Kirchen besteht in der bejahenden Haltung der MCC zur menschlichen Sexualität, und damit auch zur Homosexualität. Sie ist jedoch keine Kirche, die ein bestimmtes Sexualverhalten zur Eingangsvoraussetzung macht, obwohl die Mehrheit ihrer Mitglieder homo- oder bisexuell lebt. Alle Menschen sind der MCC willkommen, eine lebendige christliche Gemeinde mitzugestalten.
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Die Zusammenarbeit zwischen Frauen und Männern in der MCC Deutschland ist aus den Kinderschuhen herausgewachsen und steht mittlerweile auf solidem Boden. Nicht nur, dass im Allgemeinen die Hälfte der GottesdienstbesucherInnen Frauen sind und wir uns um eine inklusive Sprache bemühen, auch der Gemeindevorstand besteht gut zur Hälfte aus Frauen. Ein guter Weg, sensibel mit der doppelten Diskrimierung von Lesben - nämlich als Frau und als homosexuell liebende Person - umzugehen.
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Nicht die Anweisungen einer Kirchenhierachie sind für die MCC-Gemeinden bindend, sondern die Beschlüsse der Regional- und Weltkonferenzen. Jede Gemeinde entsendet Delegierte zu diesen Konferenzen, die über Fragen des Bundes, der Kirchenverfassung usw. befinden. Jede Gemeinde hat die Freiheit, eigenständig über die Form ihres Gottesdienstes und die Inhalte ihres Gemeindelebens zu bestimmen. Als Freikirche lebt die MCC ausschliesslich von Spenden und gottesdienstlichen Sammlungen (Spenden sind steuerlich absetzbar). Eine Kirchensteuer wird nicht erhoben.
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